Landschaftsfotos

Spreetaler See

Fährt man aus Cottbus kommend in Richtung Hoyerswerda, fährt man direkt am Spreetaler See vorbei. In Höhe des Sees stehen viele „Betreten verboten!“ Schilder. Das weist auf die Gefahren hin, die hier lauern können. Der Spreetaler See liegt in Sachsen direkt zur Landesgrenze nach Brandenburg. Hier wo der See die Vorbeifahrenden auf ein Rendezvous einlädt war bis 1983 das Spreetaler Kohlefeld, ein Tagebau. 1983 fuhr der letzte Kohlezug aus dem Revier. Nach der Sanierung begann die Flutung der Anlage. Das war 1988. 2015 sollte die Flutung abgeschlossen sein und der See somit eine Wasserfläche von 314 Hektar betragen. Der pH-Wert des Wassers besitzt einen Wert von 6,5. Im Juli 2010 wollte man den See für motorisierten Wassersport freigeben. Hier sollte ein Mekka für Jetboote entstehen. Das wäre einmalig in unsrer Region.

Aber die Flutungen sind noch nicht abgeschlossen. Voraussichtlich werden sie bis 2020 noch andauern. Jedoch bleibt der See erst einmal wegen bergbaurechtlicher Probleme für den Tourismus geschlossen. Eventuell rechnet man im Jahr 2020 für die Öffnung des Tourismus. Somit bleiben die Uferbereiche rund um den See Sperrzone. In der Abfahrt zum Campingplatz Spreetaler See gibt es einen großen Parkplatz. Von hier habe ich mich durch die dichte Böschung zum See durchgeschlagen. Der Himmel war fantastische. Von Schwarz bis grell hell, alles dabei. Hier konnte mein neues 23mm Objektiv dann mal richtig Gas geben. Die fertigen Bilder sind wirklich gut geworden. An dem erstellten Video laboriere ich noch ein bisschen , ich muss es in eine bestimmte Größe bekommen um es hier auf WP zu präsentieren.

Fazit: Für Landschaftsaufnahmen macht das Fujifilm Fujinon XF 23mm F1.4 eine außerordentlich gute Figur. Durch den APS-C Sensor entspricht das 35mm Kleinbild. Das war eines meiner Lieblingsobjektive an der Canon EOS 6D. Somit bin ich erst einmal voll zufrieden, auch das Fotografieren bei Offenblende werde ich in den Griff bekommen.

Als ich meine paar Fotos geschossen hatte, fing es an stürmisch zu werden. Zurück im Auto, die Tür geschlossen, ging der Sturzregen runter. Alles richtig gemacht, was für ein Timing.