Mein(e) Programm(e)

zur Bildbearbeitung.
Zu 98% bearbeite ich meine Fotos mit dem RAW-Konverter von Capture One. Angefangen habe ich mit der kostenlosen Express-Version die es für Sony und zwei andere Kameras gibt. Bei Bildbearbeitung war ich bis vor ca 2 Jahren Anfänger und da ich immer wieder hörte „man fotografiert in RAW“ dachte ich: wenn, dann so! Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht einmal was RAW ist 🙂
Wichtig war für mich, dass das Programm kein reines Bildbearbeitungsprogramm ist, sondern auch eine Bildverwaltung und Schlüsselworte beinhaltet. Nachdem ich längere Zeit mit der kostenlosen Version gearbeitet hatte und es ein Werbeangebot zu reduziertem Preis gab, holte ich mir die Bezahlversion (mit noch mehr Möglichkeiten) für die Sony-Kamera.

Der Vorteil des Programmes ist u.a. dass man es sich individuell zusammen stellen kann. Z.B. erstellte ich mir ein Register (das mit dem Herz) in dem die Regler mit denen ich standardmäßig arbeite, enthalten sind. Und inzwischen weiß ich auch was Ebenen und Masken sind 🙂

Angefangen hatte ich ursprünglich mit der kostenlos erhältlichen Version von Photoshop CS2. Hier gab es aber keine Möglichkeit meine raw-Bilder direkt zu bearbeiten. Das Programm nutze ich manchmal zur Bearbeitung mit Filtern, so wie in diesem Beitrag oder wenn ich bei der Bearbeitung von stürzenden Linien mit C-one an die Grenzen stoße (was aber selten vorkommt, außer bei extremem Weitwinkel).


Mein weiteres, kostenloses, Programm dass ich einsetze, sind die „alten“ NIK-Filter. Die neue Version ist kostenpflichtig. Hier vorzugsweise „Color Efex“ und „HDR Efex“ Auch bei Fotos die fehlerhaft fotografiert wurden (auch hier bin ich im Lernprozess) und die mir aber vom Motiv gefallen, benutze ich die Nik-Filter um zu sehen was eine Automatik noch richten kann. Diese Ergebnisse sind für mich dann der Ansporn in der RAW-Bearbeitung auch selbst zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen.

Da es sich hier teilweise um kostenpflichtige Programme handelt, will ich zur Sicherheit noch erwähnen, dass ich kein finanzielles Interesse besitze und auch nicht für die Erwähnung des Produktes bezahlt werde. Es ist einfach ein Bericht über meine Vorgehensweise.

About Brigitte Hoffmann

Fotografieren ist das zur Zeit wichtigste Hobby für mich und bin noch immer im Lernmodus. Obwohl lernt man irgendwann aus? Kritik zu meinen Bildern ist willkommen. Nur wer sich Kritik stellt, kann sich verbessern.

5 thoughts on “Mein(e) Programm(e)

  1. Hi Brigitte, die kostenlose Version deines RAW Konverter hatte ich damals auch mit einer Sony Kamera, war mir irgendwie zu kompliziert da ich schon lange mit LR gearbeitet habe. Erst als LR nur noch als ABO zu haben war bin ich auf Affinity umgesattelt, das Prog hat aber keine Bilderverwaltung.
    Die NIK Filter kenne ich, stimmt da ist ein HDR Prog mit dabei, das habe ich bisher nie genutzt. Da ich Photomatix Pro benutze, bin ich da noch nicht in Versuchung gekommen untreu zu werden. Muss ich aber mal nachholen und ausprobieren.
    Adobe war für mich immer eine Nummer zu groß. Ich mache wenig mit Ebenen, bisschen Licht, bisschen Tone oder Sättigung, dazu reichen mir die anderen Programme. Gut wer das ABO Modell hat hat ja beide LR/PS, aber meine Frage ist, braucht man das denn unbedingt?

    Gruß Olaf

    1. Hallo Olaf,
      ich denke es hängt auch mit zusammen mit welchem Programm man angefangen hat? Mein Partner hat Mehreres ausprobiert (u.a. auch von Adobe) und arbeitet nun mit Darktable (Freeware) das auch für RAW-Bearbeitung geeignet ist – ich komme da nicht so zurecht da ich halt wieder suchen muss. Ein Abo will ich auch nicht, da frage ich mich: wenn ich es nicht verlängere dann habe ich gar nichts mehr? Ein Abo erzeugt in mir ein Abhängigkeitsgefühl und dagegen hab ich was 🙂

      1. Darktable ist im Grund nicht schlecht, Funktionsumfang fast wie LR, ich komme aber mit der Import/Export Funktion nicht zurecht. Habe ich noch auf einem Linuxrechner laufen. Und der Clou ist, es ist kostenlos.

        Gruß Olaf

  2. Hallo Brigitte,
    das freut mich, dass Dir Capture One gefällt, ist ja auch das Programm meiner Wahl. Allerdings erledige ich die Verschlagwortung und Verwaltung der Fotos mit ACDSee Photo Studio Home 2020. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die ACDSee-Daten in C1 zu importieren; wenn das möglich wäre, könnte ich ein Programm sparen.
    Außer C1 setze ich gelegentlich noch DxO ein, hier insbesondere zum Entrauschen den PRIME-Entrauscher. Sehr selten benutze ich auch mal das Olympus-eigene Workspace, hier insbesondere, wenn ich die kamerainternen Effektfilter nachträglich auf ein RAW anwenden möchte. Auf meiner Platte schlummert noch das Oly-Eigene Tethering-Programm Olympus Capture, das habe ich noch nie benutzt, hab‘ halt keinen Bedarf dafür.
    Liebe Grüße, Rolf

    1. Hallo Rolf,
      ich vermute mal, dass ich noch lange nicht alles ausnutze was mir das Programm bietet, da bietet sich ein Erfahrungsaustausch an. Und ich nutze nie gerne den „Platzhirsch“ die anderen sollen auch eine Chance bekommen. Obwohl unter den Profifotografen ist das Programm bekannt.
      Gruß Brigitte

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