Die Bastei ist eine der berühmteste Felsformationen der Sächsischen Schweiz und somit auch Anziehungspunkt Nummer 1. Wir fuhren ca. 30 Minuten von der Festung Königstein zur Basteibrücke. Wir sind gegen 15:15 aus dem Parkhaus der Festung gestartet. Ich dachte mir, vielleicht ist nach 4 nicht mehr so viel los an der Basteibrücke. Falsch gedacht. Der untere Parkplatz war noch recht voll. Also fuhren wir weiter in Richtung Hotel und nahmen den oberen Parkplatz. Auch voll, dann fuhr jemand weg und ich hatte meinen Parkplatz. Wir zahlten am Automaten und machten uns auf in Richtung Basteibrücke.
Was ist die Basteibrücke? Sie ist Felsformation mit einer Aussichtsplattform in 194 Metern Höhe in der Sächsischen Schweiz unweit des Kurorts Rathen und der Stadt Wehlen. Wie zum Anfang erwähnt ist sie das bekannteste und beliebteste Ausflugsziel von Touristen in der Sächsischen Schweiz. Viele hundert Leute tummelten sich noch in Richtung Basteibrücke. Eines war wohl klar, ich würde kein Foto ohne Menschen in den Kasten bekommen. Auch heute wählte ich das XF 18-55mm als Soloobjektiv. Erst ohne Polfilter und später mit Filter. Ich habe dieses Mal bei der Bearbeitung der Fotos die Sättigung vermindert, trotz Polfiltereffekt. Warum. Die Die Felsflächen die von der Sonne beschienen wurden überstrahlten und die die Schatten sind etwas abgesoffen. Die Schatten hatten eine blaue Färbung, die ich in der Bildbearbeitung versucht habe ganz zu minimieren. Es ist mir mehr oder weniger gelungen.
Ich kann mich gar nicht erinnern hier jemals gewesen zu sein. So stieg meine innere Spannung an. Kurz vor der Basteibrücke gab es eine kleine Lichtung, von der man einen schönen Blick auf einige Felsformationen hatte. Das war ganz schön beeindruckend. Ich machte ein paar Fotos ohne mir zu merken wie welcher Fels genannt wurde. Zur Basteibrücke waren es nur noch ein paar Meter, die wir in einer Schlange des Anstehens warteten. Die Brücke lag im Schatten und hatte so ihren „Zauber“ vertan. Es war zwar schon beeindruckend aber Himmel und Licht waren nicht auf meiner Seite. So sind es eben nur ein paar Fotos geworden, die man von ihrer Wirkung schnell abhaken kann. Bis hierher kostete die Tour keinen Eintritt, es ist alles frei und begehbar. Möchte man noch ein paar exklusive Perspektiven erhaschen, kommt man um pro Person 2,50 Euro nicht herum. Ich spreche von der Felsenburg. Das sind Aussichten von ein paar Felsformationen die mit Leitern und Brücken erreichbar sind. Der Anspruch ist nicht sonderlich hoch und sollte von fast jedem machbar sein, vielleicht ausgenommen der Leute mit Höhenangst.
Von der Felsenburg aus konnte ich auch noch ein paar herrliche Fotos schießen, wobei mich hier auch Himmel und Licht im Stich ließen. Überall Leute, überall Touristen, ja gut ich war ja selber einer, aber eine Freude bei so vielen Leuten ist das nicht. Das mindert sicher nicht den Blick in die Ferne, in die Natur, aber der Felsen zu dem ich hingefahren bin verlor dabei seinen Zauber, jedenfalls für mich.
Die Natur und die Landschaft dort in der Sächsischen Schweiz sind einmalig. Die Ausflugsziele sind kann man gar nicht in Zahlen fassen die einem dort geboten werden. Die Berge an sich sind teilweise auch atemberauben schön, auch wenn sie nicht die Höhenlage der Alpen entsprechen, dafür sind sie nicht weit von zu Hause aus und auch mal für einen Wochenendabstecher zu erreichen. So war es dann auch Zeit wieder zum Wohnwagen zurück zu fahren. Es ging nach Hause.