Campingplatz Wusterhausen/Dosse am Klempowsee

Wir konnten ab 15 Uhr auf diesen Platz fahren. Nun waren wir aber an dem Tag schon recht früh aufgestanden. Haben in Ruhe gefrühstückt und dann uns überlegt in Wusterhausen anzurufen und zu fragen, ob eine frühere Anreise möglich wäre. Die Leute waren total nett. Es wurde uns zugesichert, dass wir bis 12 Uhr einreisen konnten. Ab 12 Uhr herrscht dann Mittagsruhe.

Währen ich soweit abbaute und einpackte, ging meine Frau den Platz bezahlen. Den Rest verstauten wir im Auto, Hänger angehangen, Fahrräder aufgeschnallt, dann konnte es losgehen. Der Zusammenbau erfolgte wieder in Rekordzeit. Wusterhausen/Dosse war zirka 50 km vom “Buntspecht” entfernt. Das bedeutet in Wohnwagensprache ungefähr eine Stunde Fahrzeit. Da einige Traktoren unterwegs waren und die Strecke nur über Landstraße verlief, wurden letztendlich sogar 1,5 Stunden Fahrzeit daraus. Ohne Probleme kamen wir am Campingplatz Wusterhausen/Dosse am Klempowsee an. Wir hielten direkt vor der Schranke und gingen in die Anmeldung. Ausweis, Buchungsbestätigung und einen aktuellen Corona Test mussten wir vorlegen. Na gut 20 Minuten hatten wir das Prozedere erledigt. Die Mitarbeiterin an der Information war sehr nett. Wir bekamen einen Plan in die Hand und konnten zu unserem Platz. In dem Fall fuhr man uns nicht an Ort und Stelle. Da meine Frau aber aufgepasst hatte, sollt das kein Problem sein. Die Wege auf dem Platz waren sehr eng. Gut das uns hier nichts entgegen kam. Den Platz fanden wir auf Anhieb.

Wow. Was für ein Platz. Alles war wieder vorhanden. Wasser, Abwasser und Strom. Sogar ein TV Anschluss war mit im Paket. Der Platz war sehr grün. Links, rechts und hinten wurde er von Hecken umschlossen. Die Größe betrug ungefähr 120 m2. Der Aufbau erfolge in einer dreiviertel Stunde. Wir wurden besser. Dieses mal drehten wir den Hänger so, dass der Eingang nach hinten zeigte. So hatte man mehr Ruhe. Die Ruhe war schon was feines. Man hatte noch weniger Lust was zu machen, man wollte nur die Ruhe genießen und ein wenig die Augen zu machen. Die WC´s und Duschen waren gar nicht so weit entfernt. Allerdings musste man hier mit einem 50 Cent Stück sich 2 Minuten warmes Wasser kaufen. Zahlte man nicht, duschte man eiskalt. Das war auf dem Buntspecht um Längen besser, auch die Ausstattung der Sanitärräume war in Ferchesar um Längen besser. In diesem Sanitär trackt hier hatte man nur zwei Duschen, zur Verfügung, in Ferchesar waren es sechs. Und dann kam was kommen musste, das warme Wasser funktionierte schon am zweiten Tag nicht mehr. Der Automat nahm zwar die 50 Cent, aber die Dusche blieb kalt. Erst am Abreisetag sollte alles wieder funktionieren. Das mindert etwas die Wertigkeit des Platzes. Wobei unser Standplatz selber war das beste was ich bisher gesehen hatte.

Der Klempowsee lag gleich nebenan. Vom Hänger konnten wir das Wasser sehen. Ein Natur See mit wilden Ufern und kaum Badestränden. Die Einstiege in den See waren schon gewöhnungsbedürftig.. Schlammig und teils zugewachsen, nicht so mein Ding, da bekam ich etwas Sehnsucht nach dem Ferchesaer See. Für eine Fahrrad Tour um den See aber ideal. Man sieht urwüchsige Bäume wie sie teils im Wasser verrotten. Die Luft war auch einmalig. Die Seeluft brachte auch ein wenig Abkühlung mit sich und die Mücken. An zwei Tagen spielte das Wetter nicht mit. Wir unternahmen eine Fahr nach Kyritz und eine Fahrrad Tour nach Wusterhausen. Wir nutzten unsere Zeit, jede Minute. Und Abends kam die Ruhe. Schön. Ich weiß nicht ob das Freiheit ist, oder ob man als Camper dies nur in diesen Zustand hineininterpretiert. Wie gesagt, das Gefühl der Freiheit stellte sich noch nicht bei mir ein.

Wir wollte noch ein paar Tage verlängern. Das war auf der Parzelle aber nicht möglich, wir hätten umziehen müssen. Das wollten wir nicht. Ein Anruf beim Buntspecht brachte uns da noch einen Platz für 4 Tage ein. Ich freute mich, dort wieder vorbeizufahren. Der Platz in Wusterhausen ist schon einmalig. Abstriche muss man an den Sanitärgebäuden machen. Das Personal ist freundlich und aufmerksam. Der See ist 100 Prozent Natur, aber nicht so richtig für mich konfiguriert. Camper mit Hunden werden diese Location lieben.

Ein paar Fotos vom Klempowsee

About fotopixxer

Mein Name ist Olaf Sandow, ich bin Hobbyfotograf sowie der Autor dieses Blogs. Geboren bin ich 1964.Aufgewachsen in Cottbus lebe ich heute im Vorspreewald. Zur Arbeit fahre ich aber weiterhin jeden Tag nach Cottbus. Ich muss von der Fotografie nicht leben, für mich steht der Spaß im Vordergrund. Wenn Sie eines meiner Fotos verwenden möchten, senden Sie mir bitte eine E-Mail.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *