Wem fällt dazu nicht sofort das bekannte Lied zu der Festung Königstein ein. Aus Kinderzeiten war ich sogar noch etwas Textsicher. Aber ich bin nicht zum Singen hierhergekommen, sondern weil ich die Aussicht genießen wollte und ein paar Fotos schießen wollte. So stand der Beginn des zweiten Tagen im Zeichen der Festung. Wir fuhren dieses mal mit dem Auto nach Königstein, in das Parkhaus der Festung. Zogen die Wanderschuhe an und machten uns auf den Weg. Am Eingang eine lange Schlage aus internationalem Publikum. So konnte der Kartenverkäufern seine Fremdsprachenkenntnisse zur Anwendung bringen. Doch leider ging das zu Lasten der Wartenden. Als wir endlich drankamen, bezahlten wir 12 Euro pro Nase, bekamen die Karten und einen Plan der Festung. Der Lift war zur Benutzung nur Gehbehinderten und Schwangeren Frauen vorbehalten. Wir versuchten es trotzdem, und es klappte. Der Fahrstuhlführer hatte Mitleid mit und und einer Frau. So fuhren wir zu Dritt in die oberste Etage. Gleich beim Aussteigen hatte man eine weite Sicht in das Sachsenland. Nun konnten wir unseren kleinen Rundgang, der insgesamt ca. 3 Stunden dauerte beginnen. Ich suchte mir ein paar Perspektiven und machte ein paar Landschaftsaufnahmen. Auch an diesem Tag war das XF 18-55mm mein Immerdrauf. An der Festungsgaststätte machten wir halt. Die Sonne brannte ohne Gnade, wir brauchten eine Erfrischung. Ein Radler und ein Wasser waren unsere Wahl. Für beides zusammen zahlten wir 10 Euro, aber ist doch Urlaub, oder? Als wir auf der Seite angekommen waren, wo man einen Blick auf die Stadt Königstein hatte, entschloss ich mich ein Panorama aus der Hand zu schießen, mit dem Lilienstein im Zentrum. Das Panorama besteht aus 7 Hochformataufnahmen, die ich mit Affinity Photo zusammenfummelte. Es beträgt im Vollbild eine Größe von 60 MB. Für den Besuch der Ausstellungen oder der Kirche etc. entschied ich mich dagegen, da in den Gebäuden Maskenzwang herrschte. Das hatte ich auf Arbeit zur Genüge, damit wollte ich mich auch nicht noch im Urlaub geißeln. Dann habe ich halt einige Sachen nicht gesehen. Wir machten uns so langsam an den Abstieg. Zu Fuß ging es wieder zum Parkhaus. Es war aber gerade mal 15 Uhr, so dass es noch Zeit für eine weitere Attraktion gab. So entschlossen wir noch an der Basteibrücke einen Stopp einzulegen.